Mein Rechtsweg

Wie ich Google Analytics Alternativen ohne Cookie Banner rechtssicher nutze

Ein Cookie-Banner, der die halbe Startseite blockiert, verrät über Datenschutz oft weniger als ein Dashboard, das ganz ohne Banner auskommt und trotzdem sauber zählt, wer meine Texte liest. Genau zwischen diesen beiden Polen habe ich die letzten Monate verbracht, auf der Suche nach Google Analytics Alternativen, die rechtssicher laufen, ohne meine Besucher mit einem riesigen Zustimmungs-Fenster zu begrüßen.

Kurz zur Einordnung, bevor es weitergeht: Auf dieser Seite stehen Affiliate-Links, und wenn du darüber ein Tool kaufst, bekomme ich eine kleine Provision, ohne dass es für dich teurer wird. Ich bin keine Juristin, sondern Texterin, die sich das Ganze selbst beibringen musste – dieser Text ist mein persönliches Datenschutz-Tagebuch, keine Rechtsberatung. Bei echten Zweifeln lohnt sich ein Anruf bei einer Fachanwältin oder der örtlichen Datenschutzbehörde.

Ende August: Google Analytics Alternativen und die Angst vor dem Banner

An einem Abend Ende August saß ich vor meinem Laptop und wollte eigentlich nur eine simple Frage beantworten: Liest überhaupt jemand meine Blogartikel, oder schreibe ich ins Leere? Google Analytics wäre die naheliegende Antwort gewesen, aber ich wusste bereits, dass ich damit einen fetten Cookie-Banner einbauen müsste. Das TTDSG verlangt für nicht technisch notwendige Cookies eine echte Einwilligung, und ein Banner, der nur zum Schein da steht, hilft mir null. Also fing ich an zu recherchieren, welche Tools ganz ohne dieses Einwilligungsfenster funktionieren – und wie viele Solopreneurinnen aus meinem Umfeld genau dasselbe Problem hatten.

Anfangs dachte ich, eine gekürzte IP-Adresse würde als Feigenblatt reichen, um mir den Banner zu sparen. Das war schlicht falsch, wie ich in den Wochen danach lernen musste, und diese Korrektur hat mich einiges an Zeit gekostet.

Conversions verstehen, wenn die Daten verschwinden

Im Oktober merkte ich, dass reines Nicht-Tracken für mich keine Lösung war. Ich verkaufe neben Texterdienstleistungen auch kleine digitale Vorlagen, und ohne jede Ahnung, woher Käufe kommen, fühlte sich jede Anzeige wie ein Griff ins Dunkle an. Reine Besucherzähler, die alles komplett anonym summieren, verlieren genau den Zusammenhang zwischen einem Klick und einem späteren Kauf, den ich für meine kleinen Kampagnen brauche. Damals fing ich auch an, mich genauer mit der Frage zu beschäftigen, warum ich einen Impressum und Datenschutz Generator statt Vorlagen nutze, weil handgestrickte Texte mir ständig das Gefühl gaben, etwas Wichtiges übersehen zu haben.

Was mir damals half, war ein nüchterner Blick auf die DSGVO-Grundlagen, ohne mich in jedem Paragraphen zu verlieren – die Kurzfassung reicht, wenn man weiß, worauf es bei der Einwilligung ankommt. Mehr wollte ich an dem Punkt auch gar nicht wissen, weil mich die Detailtiefe sonst nur wieder gelähmt hätte.

Ich schaue stundenlang Videos und setze trotzdem nichts um

An mehreren Abenden im November saß ich mit einer Tasse Tee vor Erklärvideos zu Cookie-Recht und DSGVO, eins nach dem anderen, bis mir die Augen zufielen. Am Ende hatte ich jede Menge Notizen und trotzdem keine einzige Einstellung geändert – nur das gute Gefühl, informiert zu sein, ohne dass sich an meiner Website etwas Konkretes verändert hätte. Renée Faßbender, eine Grafikdesignerin aus Hamburg, mit der ich mich seit einer DSGVO-Facebook-Gruppe austausche, hat mich damals ziemlich unsanft wachgerüttelt: Sie ist bei kostenlosen Tools grundsätzlich skeptischer als ich und fragte nur, was genau ich denn nun eigentlich umgesetzt hätte. Die ehrliche Antwort war: nichts.

Der eigentliche Weckruf kam ein paar Tage später, als ich auf dem Rückweg durch Connewitz kurz an einer Bushaltestelle wartete und auf dem Handy eine fremde Seite öffnete: ein Cookie-Banner, bei dem der Ablehnen-Knopf exakt so groß und auffällig war wie der Zustimmen-Knopf. Ich bin wirklich stehen geblieben und habe zweimal hingeschaut, weil ich so etwas vorher noch nie gesehen hatte. Das hätte ich gerne von Anfang an gewusst: Beide Optionen müssen gleich leicht anklickbar sein, nicht nur die, die dem Anbieter nützt. Ab dem Moment wollte ich nicht mehr nur wissen, was falsch läuft, sondern ganz konkret, wie ich es bei mir richtig mache.

Nahaufnahme eines Dashboards einer Google Analytics Alternative auf einem Laptop-Bildschirm mit sauberen Statistiken ganz ohne Cookie-Banner.

Woche 7: Endlich Zahlen ohne Banner

Bis Woche 7 nach diesem Vorfall hatte ich mir easyRechtssicher angeschaut, nachdem mehrere Leute in derselben Facebook-Gruppe das Tool erwähnt hatten. Was mich am meisten überzeugt hat, war weniger ein einzelnes Feature als die Tatsache, dass der Anbieter seit acht Jahren am Markt ist und eine Refund-Rate von nur 2,72 Prozent hat – Zahlen, die für mich als Laiin mehr aussagen als jedes Werbeversprechen. Das Tool hilft mir dabei, Google Analytics Alternativen so einzubinden, dass sie ohne Banner auskommen, sofern man sie sauber konfiguriert und nicht einfach den Standard-Code kopiert.

Ein Nebeneffekt, den ich nicht erwartet hatte: Auch für Drittanbieter-Einbindungen wie eingebettete Videos gibt es Wege, sie ohne Tracking einzubauen, was ich mir für einen anderen Eintrag aufgehoben habe, weil das Thema für sich allein schon reicht. Für den Moment ging es mir nur um meine Besucherzahlen, und die sah ich zum ersten Mal seit Monaten wieder vollständig.

Die Basis zuerst geradeziehen, bevor der Rest kommt

Kurz nachdem ich easyRechtssicher eingerichtet hatte, schrieb mir Manfred Küppers, ein Leser, der früher als PR-Berater gearbeitet hat und heute als Life-Coach unterwegs ist, eine kurze Nachricht: Er wollte keine seitenlange Erklärung, sondern einfach wissen, wo er anfangen soll. Für genau solche Fragen nutze ich nach wie vor gerne den DSGVO Schritt-für-Schritt Generator, weil er einen wirklich von vorne durch die Basis führt, ohne dass man vorher Juristendeutsch lernen muss. Kein Abo, kein monatliches Nachdenken darüber, ob man kündigen sollte – einmal eingerichtet, einmal bezahlt, fertig für die Grundlagen.

Ein Punkt hat mich zwei Anläufe gekostet: Für AGB oder mein Impressum musste ich trotzdem woanders nachschauen, weil sich der Generator bewusst nur auf den Datenschutz-Teil konzentriert. Ändert sich die Gesetzeslage, muss ich selbst dranbleiben, ein automatisches Update wie bei einem Abo-Tool gibt es hier nicht. Das war mir vorher nicht klar, und es hat gedauert, bis ich verstanden hatte, welches Tool welchen Teil meiner Website abdeckt.

Eine Hand hakt Punkte einer Checkliste für die rechtssichere Website in einem Notizbuch ab, daneben Notizen zu Google Analytics Alternativen.

Heute sehe ich meine Zahlen ohne schlechtes Gewissen

Wenn ich heute mein Dashboard öffne, sehe ich, welche Blogartikel gelesen werden und woher meine Kundinnen kommen, ganz ohne dass ein Banner den Lesefluss meiner Texte stört. Neulich habe ich beim Aufräumen meinen ausgedruckten Datenschutz-Leitfaden wiedergefunden, vollgekritzelt mit Randnotizen aus genau dieser Zeit, und allein das Papierrascheln beim Durchblättern hat mich daran erinnert, wie unsicher ich mir am Anfang war.

Die Lektion, die bei mir hängengeblieben ist: Man muss nicht jede Zeile der DSGVO selbst auswendig können, man muss nur wissen, welches Werkzeug für welchen Teil zuständig ist, und dann konsequent dranbleiben. Wer wie ich als Solopreneurin startet, sollte sich nicht in Code-Schnipseln verlieren, sondern auf ein System setzen, das mitwächst. Schau dir easyRechtssicher an, wenn du an genau diesem Punkt stehst, und falls du noch ganz am Anfang bist, lohnt sich auch ein Blick auf wie ich mit dem DSGVO Schritt für Schritt Generator meine Website abgesichert habe. Und jetzt: Tee statt weiterer Recherche, für heute reicht es.

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