
Auf der einen Seite ein Ordner voller kostenloser Vorlagen, die ich mir aus verschiedenen Ecken des Internets zusammengesucht habe; auf der anderen Seite ein Dashboard, das mir jeden Monat von allein meldet, was sich geändert hat. Genau zwischen diesen beiden Polen bewegt sich Rechtssicherheit als Solopreneurin, sobald man wie ich beim Website-Aufbau merkt, dass Texte schreiben nur die halbe Miete ist. Aus meinem DSGVO-Tagebuch und aus zwei Jahren easyRechtssicher-Erfahrung ist inzwischen ein ziemlich klares Bild geworden, welcher der beiden Wege wann mehr Sinn ergibt.
Kurzer Hinweis, bevor es weitergeht: Auf dieser Seite stecken Affiliate-Links. Kaufst du über einen davon, bekomme ich eine kleine Provision, ohne dass es für dich teurer wird. Verlinkt sind ausschließlich Tools wie easyRechtssicher, die auf meiner eigenen Website im Einsatz sind. Und noch etwas Wichtiges vorweg: Ich bin Texterin, keine Juristin, und nichts davon ersetzt eine individuelle Rechtsberatung.
Direkt am Anfang steht schon die erste Grundsatzfrage: Braucht man als freie Texterin überhaupt ein Impressum, nur weil man eine eigene Website betreibt? Eine Freundin, die abends Töpferkurse in einem Keramikstudio in der Spinnerei in Leipzig-Plagwitz belegt, hat mich das kürzlich für ihren kleinen Online-Shop gefragt, und mir fiel auf, wie sehr mich genau dieser Punkt selbst noch beschäftigt. Ich bin an derselben Stelle hängengeblieben, als ich zum ersten Mal über Paragraph 5 TMG gestolpert bin und nicht wusste, ob meine Seite nun 'geschäftsmäßig' zählt oder nicht.
Und diese eine Frage war nur der Anfang. Wie schreibt man eine Datenschutzerklärung, die zu den eigenen Tools passt statt zu fremden? Welches Cookie-Banner ist technisch sauber eingebunden, ohne dass man selbst zur Bastlerin wird? Muss man Google Fonts lokal einbinden, damit keine Abmahnung ins Haus flattert? Wie startet man einen Newsletter mit Double-Opt-In, ohne dass die Anmeldung im Nirgendwo verschwindet? Braucht eine Texterin mit kleinen Aufträgen überhaupt eigene AGB? Was hat es mit einem AV-Vertrag auf sich, sobald Software von Drittanbietern im Spiel ist? Und wie bindet man ein YouTube-Video ein, ohne gleich Trackingdaten an Google weiterzugeben? Für die Grundlagen, die jede Solo-Website betreffen, habe ich mir irgendwann meine eigene DSGVO Checkliste gebaut, auch wenn jede einzelne Frage eine eigene Geschichte für sich ist.
Zwei Wege zur rechtssicheren Website
Bei jeder dieser Fragen stehen Solopreneurinnen vor zwei Optionen. Entweder man sammelt sich das nötige Wissen mühsam selbst zusammen, oder man lässt eine Automatisierung einen Großteil der Recherche übernehmen. Der Unterschied zeigt sich vor allem dann, wenn sich ein Gesetz oder eine Gerichtsentscheidung ändert und plötzlich wieder alles auf den Prüfstand muss.
Wie ich beim DIY-Weg auf die Nase fiel
Mein erster Versuch war reines Zusammenkopieren: Ich habe die Datenschutzerklärung einer befreundeten Kollegin praktisch eins zu eins übernommen, weil ich dachte, Datenschutz sei Datenschutz. Erst Wochen später fiel mir auf, dass sie ein ganz anderes Newsletter-Tool und ein anderes Analyse-Plugin nutzt als ich, und meine Erklärung deshalb Dinge versprach, die auf meiner Seite gar nicht zutrafen. Nach diesem Schreckmoment habe ich mir stattdessen den DSGVO Schritt-für-Schritt Generator zugelegt, der anfängerfreundlich durch die ersten Schritte führt, ohne dass man sich durch Juristendeutsch kämpfen muss. Der Haken dabei: Sobald sich ein Gesetz ändert, muss man selbst wieder ran und den Text von Hand anpassen, und ein eigenes AGB- oder Impressum-Modul gibt es dort auch nicht.
Bis heute rascheln beim Durchblättern die Seiten meines ausgedruckten Leitfadens, vollgekritzelt mit Randnotizen, immer wenn ich nachschauen will, ob ich irgendwo einen Absatz vergessen habe.
Trotzdem saß der Schreck noch eine Weile tief in den Knochen. Als einmal um halb elf abends das Telefon klingelte, dachte ich für einen Wimpernschlag an eine Abmahnkanzlei — bis ich den Namen auf dem Display sah und merkte, dass es nur meine Mutter war, die wissen wollte, ob ich schon schlafe.
easyRechtssicher übernimmt, was ich früher jede Woche nachschlagen musste
Der zweite Weg sieht komplett anders aus. Bei easyRechtssicher läuft die Aktualisierung im Hintergrund: Sobald sich eine Vorschrift ändert, wird die Datenschutzerklärung automatisch angepasst, und ich bekomme nur noch eine Benachrichtigung, dass etwas aktualisiert wurde. Der Anbieter ist seit acht Jahren am Markt und hat mit 2,72 Prozent eine auffällig niedrige Rückerstattungsquote, was für mich ein Zeichen war, dass Kundinnen langfristig dabeibleiben, weil das Tool hält, was es verspricht.
Wer nebenbei mehrere Projekte betreut oder für Kundinnen Webseiten baut, findet beim selben Anbieter außerdem die Impressum/Datenschutz Automatisierung, die als Komplettpaket für mehrere Seiten gedacht ist. Für eine einzelne eigene Website ist das klar überdimensioniert, deshalb nutze ich für meine Seite weiterhin nur die schlanke Variante.
Sobald ich anfing, größere Aufträge mit eigenen Konditionen abzuwickeln, kam noch ein drittes Puzzleteil dazu: Verträge. Die Vorlagen aus AGB für Online-Unternehmer haben mir die erste teure Beratungsstunde bei einer Anwältin erspart, auch wenn ich jede Klausel selbst lesen und an meine Branche anpassen musste, statt sie einfach zu übernehmen.
Was kostet welcher Weg wirklich?
Wer die beiden Wege nüchtern gegenrechnet, landet schnell bei der eigentlichen Frage: Zeit oder Geld? Für den Alltag bleibt easyRechtssicher mein Favorit, weil der monatliche Betrag überschaubar bleibt und die Updates den Rechercheaufwand komplett übernehmen. Wer dagegen nur die Basis braucht und kein laufendes Abo will, ist mit dem DSGVO Schritt-für-Schritt Generator gut bedient, muss dafür aber bei jeder Gesetzesänderung selbst wieder Hand anlegen. Und wer Dienstleistungen mit eigenen Verträgen anbietet, kommt an den Vorlagen von Vertrag und AGB für Online-Unternehmer kaum vorbei, auch wenn die einmalige Investition höher ausfällt als ein einzelner Monatsbeitrag.
Die Entscheidung: Für wen sich welcher Weg lohnt
Mein Fazit nach dem Vergleich: Der Do-it-yourself-Weg passt, wenn du nur eine einzige, einfache Website betreibst und wirklich Lust hast, dich regelmäßig durch neue DSGVO-Änderungen zu lesen. Die automatisierte Lösung passt eher, sobald mehrere Projekte gleichzeitig laufen oder schlicht keine Kapazität mehr da ist, jede Nachricht aus Brüssel selbst zu verfolgen.
Wenn du gerade selbst vor diesem Berg an Paragraphen stehst: Du musst nicht alles auf einmal lösen, und du musst auch keine Juristin werden, um eine solide Website zu betreiben. Schau dir in Ruhe an, welcher der beiden Wege zu deinem Alltag passt — und falls die Automatisierung für dich die stimmigere Wahl ist, findest du mein aktuelles Setup bei easyRechtssicher.
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